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Montag, 31. Januar 2011

BBC berichtet: Millionenbetrug mit Attrappen

Obwohl Green Dynamics bereits in 2010 warnte, wurden verschiedene Regierungen (u. a. Thailand, Afghanistan und Irak) mit völlig untauglichen Attrappen von Sprengstoff-Detektoren ADE 651 und GT 200 betrogen. Das Sammelsurium aus Abfall (Materialwert 10$) wurde für einen Stückpreis von 40.000 $ verkauft. So kassierten die englischen Firmen - lt. unterschiedlicher Quellen - dafür im Irak 84 Millionen $. Die Story erstaunt insbesondere deshalb, weil das Gerät überhaupt keinen Effekt hat und über soviel Innenleben wie eine Wünschelrute verfügt. Wie der Fake trotz offizieller Warnung der US-Behörden und ohne Praxistests bzw. trotz erwiesener Wirkungslosigkeit verkauft werden konnte, ist Experten (wen man von Spekulationen über Korruption absieht) unerklärlich. Die BBC berichtete kürzlich in einem Video. Die Kommentare der interviewten Distributoren geben Rätsel auf. Allein die Bilder zeigen die Lächerlichkeit des "Gerätes". Gary Bolton von Global Technical (GT200) behauptete trotzdem allen ernstes in der BBC, das Fehlen jeglicher elektronischer Teile "bedeutet nicht es würde nicht arbeiten wie beschrieben."  Wie ein Sprengstoffdetektor wirklich funktioniert sehen sie hier.
Für mehr Hintergrund-Informationen oder Übersetzung senden Sie uns eine E-Mail.

Montag, 8. November 2010

Sprengstoff-Detektor vs. Körperscanner

Wir wollen uns hier nicht mit dem sogenannten Body Scanner an sich befassen. Dazu wurde bei Markus Lanz - auch für Laien verständlich - eindrucksvoll berichtet. Es erstaunt lediglich die Vehemenz mit der in einigen Staaten Flughafenbetreiber zur Installation der Großgeräte gedrängt werden. Erfahrene Grenzschützer und Polizisten werden uns darin zustimmen, daß die taktisch klug gestaffelte Vorfeld-"Intelligence" plus Sicherheitskontrollen durch Sicherheitskräfte die wirksamste Methode ist, Sprengstofftäter rechtzeitig zu entdecken. Aus Kostengründen wird heute zunehmend, statt auf die menschliche Erfahrung, auf body scanner gesetzt. Das Ergebnis sind immer wieder Zwischenfälle mit Sprengstoffen an Bord von Flugzeugen. Ein gefährlicher Irrglaube greift dabei auch in der Politik um sich, nämlich "body scanner" anstatt Sprengstoffdetektoren einzusetzen. Wir haben für Sie hier eine Übersicht in pdf zusammengestellt.
Body Scanner sind ungeeignet, eine zuverlässige Barriere gegen Sprengstofftäter zu errichten.
Für viele Flughäfen liegen die Kosten für Anschaffung, Betrieb und Unterhaltung von body scannern über dem vorhandenen Budget. Die Sicherheitskontrolle durch geschultes Personal plus Detektoren für Sprengstoffspuren sind die einzige mögliche Alternative. Leichte Handhabung und extrem hohe Sensibilität machen den Detektor Explonix zur kosteneffektivsten und zuverlässigen Lösung die heute im Markt erhältlich ist. Von allen uns bekannten Detektoren ist "Explonix" (RS DYNAMICS/Master Distributor Green Dynamics Ltd.) das weltweit führende Gerät. Wir haben uns aufgrund seiner einmaligen Leistungsmerkmale für Explonix entschieden.
Kostengünstig, leicht, hochsensibel stellt Explonix bereits seit Jahren weltweit sowohl markierte als auch unmarkierte Sprengstoffe und Radioaktivität fest.
Der Detektor ist keine Alternative zum "body scanner", sondern die einzige Lösung, denn "body scanner" sind a) nicht mobil, b) können Fracht nicht kontrollieren und am gravierendsten c) sie können - am Körper oder in Gegenständen verborgene Sprengstoffe (wenige Gramm reichen bekanntlich aus, großen Schaden anzurichten) - in geringen, aber gefährlichen Konzentrationen nicht entdecken.

Anmerkungen: Mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen durch "body scanner" (Körperscanner) können wir nicht beurteilen. Einschlägige Informationen sind uns aber bekannt. Lesen Sie dazu hier mehr. Die Vereinigten Arabischen Emirate z. B. haben sich aus ethischen und gesundheitlichen Erwägungen gegen die Einführung der body scanner entschieden.

Freitag, 5. November 2010

Explonix-Detektor erkennt kleinste PETN- und sonstige Sprengstoffenspuren

Explonix zeigt PETN an
In den letzten Tagen lösten verschiedene Medien unnötige Unruhe aus, indem sie behaupteten, der in Dubai und England gefundene Sprengstoff PETN wäre normalerweise nicht zu entdecken. Das trifft nicht zu; wie wir hier zeigen werden. Andere Medien wie die BBC berichten nun etwas sachlicher. Was ist nun wirklich dran an der Geschichte? Eine Erklärung des Sprengstoffes PETN finden Sie hier. Sprengstoffe sind seit vielen Jahren von allen Herstellern mit einer unsichtbaren Substanz ("Tags") zur leichteren Erkennung gekennzeichnet. Es kommt u. U. noch alter oder illegaler Sprengstoff zur Anwendung, der nicht markiert ist. Wir wollen uns wie angekündigt heute mit dem Gerät, das markierte und unmarkierte Sprengstoffe - einschließlich PETN - erkennt, befassen. Das Gerät heisst "Explonix" und kommt aus der EU. Es ist vielseitig einsetzbar und wird rund um die Welt verwendet. Darunter bei Flughäfen, Grenzschutz, Armee, Polizei. Die neueste Generation erschien im Mai 2010 und findet durch eine hoch entwickelte Technologie selbst kleinste Spuren von Sprengstoffen und radioaktiven Substanzen. Der tragbare Detektor ist kleiner als ein Schuhkarton und hat Ein-Hand-Bedienung. Er saugt die Luft um eine Person oder Gegenstände herum ein und untersucht sie auf Sprengstoffspuren. Da jegliches Hantieren mit Sprengstoff unweigerlich Spuren am Täter hinterlässt, gibt dieser die mikroskopisch kleinen Sprengstoffpartikel an andere Personen oder beispielsweise das Verpackungsmaterial einer Paketbombe weiter. Diese verräterische Kontaminierung ließe sich nur mit einem extrem hohem Aufwand, der hier aus verständlichen Gründen nicht erläutert werden soll, verhindern. Explonix saugt die Luft ein und gibt binnen Sekunden das Ergebnis an. Für den kontinuierlichen Alltagsbetrieb reicht die JA/NEIN-Anzeige von Sprengstoff völlig aus. Das Gerät kann aber - auch in der Grundausstattung bereits - Art und Menge des entdeckten Sprengstoffes identifizieren.In der Praxis wird über den zu untersuchenden Gegenstand einfach leicht mit einem Papierstreifen gewischt. Das reicht völlig aus, um mögliche Sprengstoff-"Moleküle" aufzunehmen. In der Praxis kann gleich eine ganze Gruppe (Pakete/Koffer/Türdrücker etc.) en bloc "abgewischt" werden. Ist das Ergebnis negativ kann man sich der nächsten zuwenden, ist es positiv, wird innerhalb der Gruppe näher eingegrenzt. Die Gefahr für Terroristen, dass sie persönlich oder ihre Sprengfallen entdeckt werden steigt somit stark an. Wer mit Sprengstoff hantiert, ist nicht nur mit einigen Molekülen (was für eine Identifizierung schon ausreichen würde), sondern hochgradig kontaminiert und "steckt" seine Umgebung, andere Personen und seine Bombenverpackung an. Eine Kettenreaktion setzt ein. Auf diese Weise lässt sich auch der weitere Personenkreis um einen "Bombenbauer" herum feststellen. Das "sorgfältige" Einpacken von Sprengstoff ist für die Explonix-Technologie ergo kein Hindernis. Auch große Mengen Untersuchungsgut können bewältigt werden. Aufgrund der speziellen Analysetechnologie können auch extreme Umweltbedingungen, Hitze, Staub, Luftfeuchtigkeit, Wasser oder Überlastung/Verschmutzung des Gerätes mit hohen Sprengstoff-Konzentrationen der Erkennungssensibilität nichts anhaben. Der Vollständigkeit halber: 1. Explonix registriert ebenso Schmauchspuren und kann auf eine bestimmte Reaktionsschwelle eingestellt werden, um Personen zu erkennen, die Feuerwaffen benutzt haben. Ein Feature, das zum Beispiel an den Grenzen zu Kriegsgebieten gute Dienste leistet. 2. Im Hintergrund läuft kontinuierlich die Suche nach radioaktiven Strahlen, so daß dieses Gerät die sogenannte "schmutzige Bombe" auf größere Entfernung zuverlässig erkennt. (Selbst das "einfache" radioaktive Material mit dem der Russe Litvinenko in London getötet wurde, wäre nie an Bord eines mit Explonix geschütztes Flugzeuges gelangt.) Wie sensibel Explonix ist, ist im Video zu sehen, wo nicht das unspektakuläre "Wischen" auf einem Päckchen, sondern das Finden kleinster Spuren an unzugänglichen Stellen und die Analyse gezeigt wird. Eine kontaminierte Person muss unweigerlich bestimmte Gegenstände berühren (Kreditkarte, Schlüssel etc.) an denen sie zweifellos Sprengstoffspuren hinterlässt. Aus allen im Markt erhältlichen Geräten haben wir uns für Explonix entschieden. Neben einer konkurrenzlosen (adjustierbaren) Sensitivität überzeugen vor allem Mobilität und minimale Unterhaltungskosten. Die Wartung z. B. findet via Internet oder mobile phone statt. Die Fehlalarmrate bei Flughafenkontrollen (Gepäck/Fracht) mit Explonix sinkt signifikant. Weitere Informationen finden Sie hier und hier. Im Video erscheint im roten Rechteck die Anzeige PETN. Hier das Video

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Montag, 1. November 2010

Aufräumen mit einer Sage: PETN ist erkennbar!

Sowohl der "Terrorexperte" des ZDF, Elmar Theveßen, oder Printmedien wie die Süddeutsche Zeitung, als auch Counter-Terrorspezialisten in Großbritannien behaupten, der Sprengstoff PETN wäre bei Kontrollen nicht erkennbar. Darüber können Experten für die Suche von Sprengstoffen nur den Kopf schütteln. Nitropenta ist natürlich durch sniffing and swipe-Tests mit dem EU-Gerät Explonix zu entdecken. Wir haben die Genannten darauf hingewiesen und sind auf deren Reaktion gespannt. Woher diese Legende vom unentdeckbaren PETN kommt, lässt sich nur erahnen. Sie bleibt aber nichtsdestotrotz Unsinn. Die Wahrheit ist, PETN ist mit Technik zum Preis von Bruchteilen eines Bodyscanners zu erkennen und zu analysieren.

Paketbomben: Mobile Sprengstoff- und Schmauchspurenerkennung

Die jüngsten Fälle von Sprengstofffunden in Paketen bei Expressdiensten rücken das Thema in den Mittelpunkt. Eines der Pakete ist auch in Deutschland umgeladen worden. Der Bundesinnenminister hat deshalb den Transfer von Sendungen aus dem Jemen gestoppt. Die Lahmlegung des Cargoverkehrs kann aber nur eine Ausnahme sein. Auch Röntgen kann bestimmte Stoffkonzentrationen nicht erkennen bzw. Spuren nicht identifizieren. Mit den derzeitigen Taktiken ist ein nur löchriges Netz entstanden. Die flächendeckende Vorbeugung ist die Alternative. Minimalste Rückstände von Sprengstoffen lassen sich nämlich heute (ebenso wie auch Schmauchspuren auf Haut, Haaren oder der Kleidung von Verdächtigen) umgehend am Paket, am Tatort oder bei Festnahmen feststellen. Dazu bedarf es keines Labors. Personen, die beruflich oder illegal mit Sprengstoffen hantieren, sind hochgradig kontaminiert und leicht zu ermitteln. Doch auch nach intensiver Reinigung sind selbst noch nach Tagen Mikropartikel an den Händen oder an vom Täter berührten Gegenständen im wahrsten Sinne des Wortes zu erschnüffeln und eindeutig (!) nachzuweisen. Pakete mit explosivem Inhalt oder solche von kontaminierten Personen berührt worden sind, können innerhalb von Sekunden identifiziert werden. Unter den Angeboten am Markt, die übrigens oft mit radioaktiven Quellen arbeiten, haben wir das weltweit führende ausgemacht. Das kleine handliche Gerät heisst EXPLONIX, wird in der EU und der Schweiz produziert und von Flughäfen, Grenzschützern, Kriminalpolizeien, SEKs, Personenschutzabteilungen, Präsidentenwachen, Zollbehörden und Ermittlern weltweit eingesetzt. Seine Leistungsfähigkeit hat selbst uns verblüfft. EXPLONIX saugt Luft direkt von Personen, Testpapieren bzw. Gegenständen ein und zeigt sofort das Vorhandensein kleinster Mengen von Sprengstoffen oder Schmauchspuren (after shooting residues). Falls erforderlich analysiert es vor Ort die Art des Sprengstoffes. Die Fehlalarmrate in der Reisegepäckkontrolle an Flughäfen mit EXPLONIX ist seit dessen Einsatz gegen Null gesunken. In Deutschland ist das Gerät, trotz EU-weiter Zulassung und geringen Preises, noch nicht im Einsatz. Wir haben es dem BMI für den Einsatz vorgeschlagen. Das Bundesinnenministerium hat sich, wie der im Bund dafür zuständige damalige Innenminister Hessens, Bouffier, uns mitteilte, für den Einsatz des Bodyscanners entschieden. Ein Zusammenhang zwischen Bodyscannern einerseits und andererseits der forensischen Arbeit und Ermittlungsarbeit der Krimialpolizei oder der Bombenentschärfungskommandos erschliesst sich uns damit nicht. Mit einem Bodyscanner kann niemand herumlaufen und Sprengstoffspuren findet er ohnehin nicht. Was überdies vom Bodyscanner zu halten ist, hat Markus Lanz im ZDF eindrucksvoll gezeigt. Sowohl dem Thema EXPLONIX als auch dem Sinn und Unsinn der Bodyscanner widmen wir uns hier in den nächsten Tagen. EXPLONIX ist das einzige Gerät weltweit, dass permanent und unabhängig vom Betriebsmodus auch nach Radioaktivität sucht und schmutzige Bomben identifiziert. Der Fall des in London vergifteten Litvinenko oder des sogenannten Christmasbombers, der den Sprengstoff PETN in der Unterwäsche schmuggelte, wären mit EXPLONIX leicht zu verhindern gewesen.
Fazit: Die Entdeckung der aktuellen Paketbombe geht auf Geheimdienstinformationen aus Saudiarabien und dann vom BKA zurück und sind nicht das Ergebnis systematischer Sicherheitskontrollen. Mit EXPLONIX ist eine vorbeugende abschreckende Fahndung möglich. Die hohe Wahrscheinlichkeit der Entdeckung von sprengstoffkontaminierten Gegenständen ist die wirkungsvollste Prävention.
Wird fortgesetzt, Hunde und Technik im Vergleich, Erkennung von  Sprengstoffterroristen über deren persönliches Umfeld (kontaminierte 2. und 3. Grades).
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